Loser Staub und Blütenstaub
Mit sehr weicher Bürste abnehmen oder auf geeigneter Fläche feucht binden.
Nicht aufwirbeln oder über kratzempfindliche Flächen schieben.
HAUSHALTSTIPPS · D14.09
Ein gelblicher Film auf Tisch, Geländer oder Fensterbank ist häufig Blütenstaub. Dazwischen können Sand und andere harte Partikel liegen – deshalb kommt vor dem Wischen die schonende Schmutzaufnahme.

DAS PASSENDE VERFAHREN
Mit sehr weicher Bürste abnehmen oder auf geeigneter Fläche feucht binden.
Nicht aufwirbeln oder über kratzempfindliche Flächen schieben.
Ohne Druck abheben oder kontrolliert abspülen, wenn der Untergrund das erlaubt.
Körnchen erst entfernen, dann mit dem Tuch nacharbeiten.
Ursache und Untergrund gesondert bestimmen.
Harz, Honigtau und Vogelkot verlangen gegebenenfalls eine andere Vorbehandlung; kein Lösemittel auf Verdacht.
SCHRITT FÜR SCHRITT
Zuerst erreichbare Ablagen und Möbel, zuletzt den Boden bearbeiten. Türen und Fenster gegen Staubeintrag schützen. Außenwerkzeuge getrennt von Küchenutensilien halten.
Grobes ohne Druck abnehmen. Auf glatten empfindlichen Flächen mit sauberem Wasser und weichem Tuch behutsam aufnehmen; die schmutzige Tuchseite häufig wechseln.
Mit frischem Wasser weiterarbeiten. Nur bei Bedarf einen materialgeeigneten Reiniger zugeben. An lackierten Kanten, Fugen und Dichtungen sparsam feucht bleiben.
Trocken aufliegenden Blütenstaub sanft vom dafür geeigneten Außenstoff bürsten. Fest sitzende Flecken nach Stoffanleitung behandeln. Das Vorgehen für ganze Kissen steht bei Außenpolstern.
Rückstände mit frischem Tuch abnehmen, Ablagen trocknen und auch den Boden kontrollieren. In der Pollensaison kurze, bedarfsabhängige Pflegegänge einplanen statt immer mehr Reiniger zu dosieren.
WANN DU ANDERS VORGEHEN MUSST
Bei Harz, eingebrannten Flecken oder verändertem Oberflächenglanz nicht weiter scheuern. Material und Fleckenart klären. Große Vogelkotansammlungen sind kein gewöhnlicher Staubbelag und gehören fachlich beurteilt.
VOR DER NÄCHSTEN NUTZUNG
QUELLEN & HERSTELLERHINWEISE
Vorentfernung von losem Schmutz, Handreinigung und materialabhängige Pflege. Für Geräteverfahren bleibt die Freigabe des Möbelherstellers maßgeblich.
Schonende Tuchreinigung, Verzicht auf Hochdruck und Dampf sowie Trocknung vor dem Einfahren.