Kennzeichnung IIR
KAPITEL 06 · GASDICHTER SYNTHESEKAUTSCHUK
Butylkautschuk.
IIR ist gas- und feuchtedicht, kann aber durch Kohlenwasserstoffe und falsche Löser quellen.
01 · REALBILD
Material.
Typische Oberfläche.
Die fotorealistische KI-Lehransicht zeigt eine typische Material- oder Einbausituation. Farbe, Rezeptur, Finish und Alter können beim konkreten Produkt abweichen.

Reales Materialbild als Orientierung – kein Produktfoto.
Unterlagen, Aufbau und Probefläche bleiben entscheidend.
02 · ZUSAMMENSETZUNG
Was darunter
arbeitet.
Isobuten mit kleinem Isoprenanteil bildet einen wenig durchlässigen Kautschuk.
03 · HERSTELLUNG
Vom Rohstoff
zur Sichtfläche.
Herstellung und Aufbau erklären die spätere Empfindlichkeit besser als Farbe oder Griff allein.
- 01
Monomere bei tiefer Temperatur polymerisieren
- 02
Compound einstellen
- 03
zu Bahn, Dichtung oder Klebeband formen und vernetzen
04 · ERKENNEN
Hinweise sammeln.
Nicht raten.
Mehrere Indizien, Produktunterlagen und der vollständige Aufbau sind belastbarer als eine aggressive Materialprobe.
Dichtbahnen und klebrige Dichtbänder möglich
Optik nicht eindeutig
Bauteilfunktion beachten
05 · VERWENDUNG
Wo du Butylkautschuk
finden kannst.
Die Einbausituation hilft zu verstehen, welche Schichten, Kanten, Fugen und Funktionen zusätzlich geschützt werden müssen.
06 · EIGENSCHAFTEN
Stärken.
Grenzen.
dichter Werkstoff für Abdichtung
Stärken
- sehr geringe Gasdurchlässigkeit
- gute Witterungseigenschaften
- gute Dämpfung
Schwächen
- Kohlenwasserstoffe kritisch
- geringe Rückprallelastizität
- Oberfläche kann rezepturbedingt klebrig wirken
07 · REINIGUNG
Mild beginnen.
Grenze beobachten.
Herstellerfreigabe, Zustand und verdeckte Probefläche gehen jeder allgemeinen Empfehlung vor.
Mit mildem Reiniger und wenig Mechanik säubern.
Klebrige Dichtstoffe nicht als Schmutz entfernen.
Klar und trocken nacharbeiten.
Schaden erkennen.
Funktion schützen.
Dichtfunktion niemals durch Reinigungsversuch beeinträchtigen.
09 · QUELLEN
Werkstoffwissen.
Produktpraxis.
Fachquellen zur Einordnung. Für das konkrete Objekt gelten zusätzlich Produktdatenblatt und dokumentierte Probefläche.