Faserstruktur an Kante/Rückseite
KAPITEL 06 · UNTERE HAUTSCHICHT
Spaltleder.
Spaltleder kann offen, beschichtet oder geprägt sein. Die Deckschicht kann optisch Vollleder imitieren.
01 · REALBILD
Material.
Typische Oberfläche.
Die fotorealistische KI-Lehransicht zeigt eine typische Material- oder Einbausituation. Farbe, Rezeptur, Finish und Alter können beim konkreten Produkt abweichen.

Reales Materialbild als Orientierung – kein Produktfoto.
Unterlagen, Aufbau und Probefläche bleiben entscheidend.
02 · ZUSAMMENSETZUNG
Was darunter
arbeitet.
Beim Spalten der Haut entsteht eine untere Faserschicht ohne natürliche Narbenseite; Zurichtungen erzeugen die Sichtfläche.
03 · HERSTELLUNG
Vom Rohstoff
zur Sichtfläche.
Herstellung und Aufbau erklären die spätere Empfindlichkeit besser als Farbe oder Griff allein.
- 01
gegerbte Haut spalten
- 02
Spalt färben und schleifen
- 03
offen belassen oder beschichten und prägen
04 · ERKENNEN
Hinweise sammeln.
Nicht raten.
Mehrere Indizien, Produktunterlagen und der vollständige Aufbau sind belastbarer als eine aggressive Materialprobe.
künstliche Prägung möglich
Beschichtung kann dick sein
Kennzeichnung prüfen
05 · VERWENDUNG
Wo du Spaltleder
finden kannst.
Die Einbausituation hilft zu verstehen, welche Schichten, Kanten, Fugen und Funktionen zusätzlich geschützt werden müssen.
06 · EIGENSCHAFTEN
Stärken.
Grenzen.
Leder aus der gespaltenen Hautschicht
Stärken
- Nutzung der gesamten Haut
- vielfältig zurichtbar
- bei Beschichtung robust
Schwächen
- geringere Reißfestigkeit als Narbenleder
- Beschichtung kann sich ablösen
- Optik schwer einzuordnen
07 · REINIGUNG
Mild beginnen.
Grenze beobachten.
Herstellerfreigabe, Zustand und verdeckte Probefläche gehen jeder allgemeinen Empfehlung vor.
Nach sichtbarer Zurichtung und Herstellerangabe reinigen.
Beschichtete Fläche wie Finish behandeln; offene Flächen spezialreinigen.
Nur passende Lederpflege einsetzen.
Schaden erkennen.
Funktion schützen.
Abgelöste Beschichtungen als Materialschaden dokumentieren.
09 · QUELLEN
Werkstoffwissen.
Produktpraxis.
Fachquellen zur Einordnung. Für das konkrete Objekt gelten zusätzlich Produktdatenblatt und dokumentierte Probefläche.