warme erdige Töne und matte Oberfläche
KAPITEL 08 · UNGEBRANNTER ERDBAU-PUTZ
Lehmputz.
Lehm bleibt wasserlöslich beziehungsweise quellfähig. Nasse Reinigung kann die Oberfläche wieder anlösen.
01 · REALBILD
Material.
Typische Oberfläche.
Die fotorealistische KI-Lehransicht zeigt eine typische Material- oder Einbausituation. Farbe, Rezeptur, Finish und Alter können beim konkreten Produkt abweichen.

Reales Materialbild als Orientierung – kein Produktfoto.
Unterlagen, Aufbau und Probefläche bleiben entscheidend.
02 · ZUSAMMENSETZUNG
Was darunter
arbeitet.
Tonminerale binden Sand, Schluff und gegebenenfalls Fasern ohne hydraulische oder gipsartige Erhärtung.
03 · HERSTELLUNG
Vom Rohstoff
zur Sichtfläche.
Herstellung und Aufbau erklären die spätere Empfindlichkeit besser als Farbe oder Griff allein.
- 01
Lehm und Zuschläge aufbereiten
- 02
ein- oder mehrlagig auftragen
- 03
physikalisch trocknen und gegebenenfalls mit Lehmfarbe versehen
04 · ERKENNEN
Hinweise sammeln.
Nicht raten.
Mehrere Indizien, Produktunterlagen und der vollständige Aufbau sind belastbarer als eine aggressive Materialprobe.
feine bis rustikale Struktur
kann mit Lehmfarbe beschichtet sein
Materialprobe nur fachgerecht
05 · VERWENDUNG
Wo du Lehmputz
finden kannst.
Die Einbausituation hilft zu verstehen, welche Schichten, Kanten, Fugen und Funktionen zusätzlich geschützt werden müssen.
06 · EIGENSCHAFTEN
Stärken.
Grenzen.
naturbelassene feuchteregulierende Putzfläche
Stärken
- feuchteregulierend
- reparaturfähig
- diffusionsoffen
Schwächen
- wasserempfindlich
- mechanisch relativ weich
- Flecken können tief einziehen
07 · REINIGUNG
Mild beginnen.
Grenze beobachten.
Herstellerfreigabe, Zustand und verdeckte Probefläche gehen jeder allgemeinen Empfehlung vor.
Trocken mit weicher Bürste oder schwacher Absaugung entstauben.
Nur restauratorisch abgestimmte Punktbehandlung.
Keine Feuchte stehen lassen.
Schaden erkennen.
Funktion schützen.
Sanden, Ablösung und Feuchtezonen vor Arbeit dokumentieren.
09 · QUELLEN
Werkstoffwissen.
Produktpraxis.
Fachquellen zur Einordnung. Für das konkrete Objekt gelten zusätzlich Produktdatenblatt und dokumentierte Probefläche.