INHALTLehmputz
MATERIALKUNDE · BEREICH 06Mineralische Baustoffe
Alle Kapitel im Überblick

KAPITEL 08 · UNGEBRANNTER ERDBAU-PUTZ

Lehmputz.

Lehm bleibt wasserlöslich beziehungsweise quellfähig. Nasse Reinigung kann die Oberfläche wieder anlösen.

ungebrannter Erdbau-PutzTon + Schluff + Sand

01 · REALBILD

Material.
Typische Oberfläche.

Die fotorealistische KI-Lehransicht zeigt eine typische Material- oder Einbausituation. Farbe, Rezeptur, Finish und Alter können beim konkreten Produkt abweichen.

Fotorealistische Lehransicht von Lehmputz
LEHRANSICHT

Reales Materialbild als Orientierung – kein Produktfoto.

BESTIMMUNG

Unterlagen, Aufbau und Probefläche bleiben entscheidend.

02 · ZUSAMMENSETZUNG

Was darunter
arbeitet.

Tonminerale binden Sand, Schluff und gegebenenfalls Fasern ohne hydraulische oder gipsartige Erhärtung.

03 · HERSTELLUNG

Vom Rohstoff
zur Sichtfläche.

Herstellung und Aufbau erklären die spätere Empfindlichkeit besser als Farbe oder Griff allein.

  1. 01

    Lehm und Zuschläge aufbereiten

  2. 02

    ein- oder mehrlagig auftragen

  3. 03

    physikalisch trocknen und gegebenenfalls mit Lehmfarbe versehen

04 · ERKENNEN

Hinweise sammeln.
Nicht raten.

Mehrere Indizien, Produktunterlagen und der vollständige Aufbau sind belastbarer als eine aggressive Materialprobe.

01

warme erdige Töne und matte Oberfläche

02

feine bis rustikale Struktur

03

kann mit Lehmfarbe beschichtet sein

04

Materialprobe nur fachgerecht

05 · VERWENDUNG

Wo du Lehmputz
finden kannst.

Die Einbausituation hilft zu verstehen, welche Schichten, Kanten, Fugen und Funktionen zusätzlich geschützt werden müssen.

01Innenwände
02ökologischer Ausbau
03historische Gebäude
04Akzent- und Klimaflächen

06 · EIGENSCHAFTEN

Stärken.
Grenzen.

naturbelassene feuchteregulierende Putzfläche

POSITIV

Stärken

  • feuchteregulierend
  • reparaturfähig
  • diffusionsoffen
NEGATIV

Schwächen

  • wasserempfindlich
  • mechanisch relativ weich
  • Flecken können tief einziehen

07 · REINIGUNG

Mild beginnen.
Grenze beobachten.

Herstellerfreigabe, Zustand und verdeckte Probefläche gehen jeder allgemeinen Empfehlung vor.

01UNTERHALT

Trocken mit weicher Bürste oder schwacher Absaugung entstauben.

02INTENSIVER

Nur restauratorisch abgestimmte Punktbehandlung.

03FINISH

Keine Feuchte stehen lassen.

08 · ARBEITSSICHERHEIT

Schaden erkennen.
Funktion schützen.

Sanden, Ablösung und Feuchtezonen vor Arbeit dokumentieren.

09 · QUELLEN

Werkstoffwissen.
Produktpraxis.

Fachquellen zur Einordnung. Für das konkrete Objekt gelten zusätzlich Produktdatenblatt und dokumentierte Probefläche.

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