Kleine Einzelsteine bilden ein Raster.
04 · SEITENANSICHT
Was liegt
unter der Oberfläche?
Der Querschnitt trennt Nutzfläche, Scherben und Unterseite. Schichtdicken sind schematisch; der konkrete Aufbau stammt aus den Systemunterlagen.
- Nutzfläche
- Viele kleine keramische Nutzflächen mit dichtem Fugenraster.
- Scherben
- Scherben und Glasur hängen von der verwendeten Keramikart ab.
- Unterseite
- Netz oder Papier dient der Montage; Kleberbett und Fuge bilden den Verbund.
07 · AUSFÜHRUNGEN
Gleicher Name.
Andere Oberfläche.
Die Ausführung verändert Reinigung, Griffigkeit und Schadensrisiko. Produktunterlage und Prüffläche bleiben der Nachweis.
- 01
glasiert oder unglasiert
- 02
Feinsteinzeug-, Steinzeug- oder Steingutmosaik
- 03
quadratisch, rund oder frei geformt
- 04
auf Netz, Papier oder Folie montiert
- 05
rutschhemmende Systeme für Nassbereiche
10 · ARBEITSABLAUF
Sechs Schritte.
Kein Ratespiel.
Etikett, Sicherheitsdatenblatt (Dokument mit Gefahren- und Schutzangaben), Gefährdungsbeurteilung und Produktfreigabe haben Vorrang.
- 01
System prüfen
Keramikart, Glasur, Fuge, Netz und Einsatzbereich klären.
- 02
Lose Stellen suchen
Steine, offene Fugen und Mattenstöße kontrollieren.
- 03
Trocken entlasten
Haare, Sand und Partikel aufnehmen.
- 04
Raster bürsten
In mehreren Richtungen arbeiten.
- 05
Flotte aufnehmen
Schmutz nicht in Fugen lassen.
- 06
Trockenkontrolle
Farbe, Fugen und Griffigkeit prüfen.
12 · WISSENSCHECK
Kannst du Keramikmosaik sicher einordnen?
Erst selbst antworten, dann aufklappen.
01Ist Mosaik eine eigene keramische Masse?+
Nicht zwingend. Der Begriff beschreibt vor allem kleine Elemente und ihren Mattenverbund.
02Warum ist die Fuge wichtig?+
Mosaik besitzt sehr viel Fugenfläche; sie beeinflusst Reinigung und Rutschverhalten.
03Macht hoher Fugenanteil automatisch rutschhemmend?+
Nein. Die Eignung muss für das konkrete System nachgewiesen sein.
