sehr leicht, silbrig-grau und nicht magnetisch
KAPITEL 05 · ELEMENT
Magnesium.
Magnesium begegnet der Gebäudereinigung selten blank. Bauteile sind meist legiert und beschichtet; entscheidend ist daher der intakte Oberflächenschutz.
01 · REALBILD
Werkstoff.
Anwendung.
Links siehst du Material oder Halbzeug, rechts eine typische Anwendung. Die eigens generierte Lehrdarstellung ist kein Produktfoto und keine Bestimmung eines unbekannten Bauteils.

Farbe, Kante, Gefüge und Herstellungszustand als fotorealistische Orientierung.
Typische Oberfläche mit realistischen Fugen, Gebrauchsspuren oder Alterung.
02 · ZUSAMMENSETZUNG
Was es ist.
Und was nicht.
Element Mg oder Leichtmetalllegierung, häufig mit Aluminium und Zink. Oberflächen oft konversionsbehandelt, lackiert oder anderweitig geschützt.
03 · HERSTELLUNG
Vom Rohstoff
zur Sichtfläche.
Die Herstellungs- und Oberflächenstufe erklärt oft besser als die Farbe, welche Reinigung zulässig ist.
- 01
Aus magnesiumhaltigen Rohstoffen oder Salzlösungen gewinnen
- 02
Schmelzen und zu Legierungen einstellen
- 03
Druckgießen oder formen; anschließend korrosionsschützend beschichten
04 · ERKENNEN
Hinweise sammeln.
Nicht raten.
Magnet, Farbe und Gewicht liefern nur Indizien. Dokumentation, Werkstoffnummer, Schichtaufbau und eine unbeschädigte Musterstelle sind belastbarer.
meist nur über Bauteildokumentation sicher von Aluminium zu unterscheiden
Blanke Schadstellen können dunkel oder weißlich korrodieren
05 · VERWENDUNG
Wo du Magnesium
finden kannst.
Die konkrete Bauteilfunktion verrät häufig, ob du massives Metall, eine Legierung, eine Beschichtung oder nur einen dünnen Überzug vor dir hast.
06 · EIGENSCHAFTEN
Stärken.
Grenzen.
Korrosions- oder Beschichtungsschäden nicht nass und abrasiv ausweiten. Werkstoff und Schutzsystem bestimmen lassen.
Stärken
- extrem geringes Gewicht
- gut druckgießbar
- hohes Verhältnis von Festigkeit zu Masse
Schwächen
- korrosionskritisch bei beschädigtem Schutz
- starke Säuren und Laugen ungeeignet
- Späne und Staub können brennbar sein
07 · REINIGUNG
Mild beginnen.
Sauber beenden.
Die Angaben sind ein fachlicher Startpunkt. Herstellerfreigabe, Objektzustand, Gefährdungsbeurteilung und sichtbares Finish haben Vorrang.
Intakte Beschichtung mit mildem Neutralreiniger und weichem Tuch reinigen.
Nur kurz und gezielt mit freigegebenem Produkt arbeiten; unbekannte blanke Stellen aussparen.
Klar nachwischen und sofort trocknen.
Reinigung endet,
wenn Gefahrstoffarbeit beginnt.
Magnesiumspäne und -staub dürfen nicht unkontrolliert erzeugt oder wie gewöhnlicher Staub aufgesaugt werden. Herstellerangabe und Explosionsschutzkonzept beachten.
09 · QUELLEN
Elementdaten.
Werkstoffpraxis.
Direkte Fachquellen zur Vertiefung und für die objektbezogene Arbeitsplanung.