- fugenarmer Ortsterrazzo
- dünne Terrazzoschicht
- Treppen und vertikale Sonderflächen
- farbige Logos und Intarsien
MATERIALKUNDE · KUNSTSTEIN · KAPITEL 03
Epoxidharzterrazzo.
Binder vor Dekor.
Epoxidharzterrazzo sieht zementgebundenem Terrazzo ähnlich, besitzt aber eine Polymermatrix. Das macht ihn dichter, bringt jedoch eigene Grenzen bei Lösemitteln, Hitze, UV und starkem Alkali.
01 · REALBILD & SEITENANSICHT
Wie es wirklich wirkt.
Was darunter arbeitet.
Oben steht die fotorealistische Lehrdarstellung aus Anwendung und echter Schnittkante. Darunter folgt der technische Prinzipaufbau; exakte Schichtdicken und Befestigungen stammen verbindlich aus den Systemunterlagen.

Typische reale Anwendung mit materialgerechter Oberfläche.
Fotorealistische Ansicht von Binder, Körnung und Plattenaufbau.
Prinzipieller Aufbau vom Finish bis zum Untergrund – nicht maßstäblich.
02 · HERSTELLUNG
Wie entsteht
Epoxidharzterrazzo?
- 01
Untergrund strahlen, Risse/Fugen planen und Grundierung aufbringen
- 02
Harz, Härter, Pigment und Körnung mischen und dünn einbauen
- 03
Aushärten, mehrstufig schleifen, porenfüllen und endbearbeiten
03 · FORMATE & EINSATZ
Als was hergestellt?
Wo bevorzugt eingesetzt?
- Flughäfen, Kliniken, Schulen und Einkaufsbereiche
- Designflächen mit intensiven Farben
- Innenbereiche mit hoher Frequenz
04 · EIGENSCHAFTEN
Stärken nutzen.
Systemgrenzen erkennen.
Positive Eigenschaften
- sehr dichte und fugenarme Oberfläche
- große Farb- und Körnungsfreiheit
- dünner Aufbau
- hohe Nutzungsbeständigkeit bei richtigem System
Negative Eigenschaften
- UV kann Farbe verändern; außen meist ungeeignet
- starke Lösemittel und Laugen können Harz angreifen
- Hitze und thermische Wechsel belasten die Matrix
- Untergrundrisse und Fugen bleiben kritisch
05 · REINIGUNG & MITTEL
Binder schützen.
Schmutzflotte entfernen.
Regelmäßige Reinigung
pH-neutraler, rückstandsarmer Reiniger nach Systemfreigabe; weiche Mikrofaser oder nicht abrasives Pad.
Haftender Schmutz
Freigegebener mild alkalischer Intensivreiniger mit kurzer Einwirkzeit; Beschichtung und Harzmatrix beobachten.
Ursachenbezogen
Lösemittel und Oxidationsmittel nur exakt nach Herstellerfreigabe; Fleck nicht durch starke Reibung vergrößern.
Werkzeug und Verfahren
Feinen Sand entfernen, scheuersaugen, klar nachspülen und stehende konzentrierte Chemie vermeiden.
Rezeptur, Binder und Finish entscheiden. Keine pauschale Säurefreigabe aus dem Handelsnamen ableiten.
FACHLICHE GRUNDLAGE