02.10.5

REINIGUNGSABLAUF · VERKEHRSANLAGEN

Bahnsteige &
Stationen reinigen.

Eingänge, Treppen, Wartebereiche und Bahnsteige werden abschnittsweise gereinigt. Entscheidend sind freie Fahrgastwege, passende Verfahren für jeden Belag und eine klare Abstimmung mit dem Betreiber – besonders in Gleisnähe.

Zum Arbeitsablauf
Leerer Stationsbahnsteig mit Bodenindikatoren, Sitzbank und bereitgestellter Scheuersaugmaschine
Stationsbereiche getrennt planen: Laufwege, Leitsystem, Einbauten und Boden brauchen jeweils eigene Kontrollpunkte.

01 · BEREICHE FESTLEGEN

Eine Station umfasst mehr als den Bahnsteig.

Leistungsverzeichnis, tatsächliche Nutzung und Ausstattung entscheiden, welche Flächen heute dran sind. Bahnsteigkante, Technik und Sonderverschmutzungen gehören nicht automatisch zur üblichen Bodenreinigung.

01

Eingänge & Vorhallen

Schmutzfangzonen, Türen und Laufwege nehmen Sand, Straßenschmutz und Nässe auf. Reinigungsbedarf und Kontrollgänge an die Nutzung anpassen.

02

Bahnsteigflächen

Boden in vereinbarten Abschnitten bearbeiten. Ein- und Ausstieg, Fahrgastströme und nutzbare Ausweichwege berücksichtigen.

03

Bahnsteigkante

Arbeit nahe dem Gleis braucht ausdrücklich geklärte Grenzen und Schutzmaßnahmen. Kein Kehren oder Spülen in Richtung Gleis.

04

Taktiles Leitsystem

Rippen und Noppen von haftendem Schmutz und Rückständen befreien. Orientierung, Kontrast und ungehinderte Nutzung erhalten.

05

Treppen & Rampen

Handläufe, Stufen, Podeste und Gefälle einzeln einplanen. Keine Reinigungsnässe in weiterhin benutzte Bereiche verschleppen.

06

Aufzüge & Fahrtreppen

Sichtbare Reinigungsflächen und technische Arbeiten trennen. Gesicherter Zustand, Zugang und Zuständigkeiten vor Beginn klären.

07

Sitze & Abfallbehälter

Sitzflächen, Griffe und Behälter nach Auftrag reinigen. Abfalltrennung beachten; Fundsachen und besondere Funde gesondert behandeln.

08

Sanitär & Nebenräume

Toiletten und Personalräume mit eigenem Ablauf bearbeiten. Technikräume nur nach gesondertem Auftrag und Zutrittsfreigabe.

Häufigkeit ausdrücklich vereinbaren

Bedarfsreinigung bei frischer Verschmutzung, fällige Unterhaltsreinigung und geplante Intensivreinigung unterscheiden. Glasflächen, Kaugummientfernung, hohe Bauteile und eine Grundreinigung sind eigene Leistungen mit passendem Zeitfenster.

02 · VOR ARBEITSBEGINN

Arbeitsfläche und Fahrgastweg gemeinsam planen.

Ein leerer Bahnsteig oder eine Lücke im Fahrplan ist keine Freigabe. Die zuständige Stelle legt fest, wo und unter welchen Bedingungen gearbeitet werden darf.

Auch die Reichweite der Geräte zählt.

Könnten Personen, Stiele, Maschinen oder andere Arbeitsmittel in den Gleisbereich geraten, muss dies vor Beginn mit dem Betreiber geklärt und abgesichert sein. Keine pauschalen Sicherheitsabstände aus einer allgemeinen Anleitung übernehmen.

UVB: Arbeiten im Gleisbereich ↗
  • Station, Abschnitt, heutige Leistungen, Zeitfenster und erreichbare verantwortliche Stelle bestätigen
  • Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung und Schutzmaßnahmen für Gleisnähe übernehmen; fehlende Sicherung vor Arbeitsbeginn klären
  • Absperrung und verständliche, barrierefreie Umleitung abstimmen; Fluchtwege und notwendige Aufzugzugänge erhalten
  • Fahrgastandrang, Ankünfte und mögliche Änderungen berücksichtigen; Warnschild allein nicht mit wirksamer Absicherung gleichsetzen
  • Belag, Leitsystem, lose Bauteile, Entwässerung und elektrische Einbauten prüfen; passende Maschine und Materialmenge wählen
  • Witterung, Beleuchtung, Arbeitskleidung und geeignete persönliche Schutzausrüstung berücksichtigen; Vorgehen bei Sonderfunden klären
  • Abstellplatz, Wasserentnahme und vorgesehene Schmutzwasserentsorgung festlegen; keine Kabel oder Schläuche durch freie Fahrgastwege führen

03 · BELAG UND EINBAUTEN

Materialien erkennen, bevor die Maschine startet.

Reinigungsplan und Herstellerangaben heranziehen. Bei unklarer Oberfläche das Verfahren klären und eine geeignete Probefläche anlegen. Eine unauffällige Probe ersetzt keine erforderliche Freigabe.

Material / OberflächePraktische ReinigungDarauf achten
Betonplatten & BetonwerksteinSand und Splitt aufnehmen. Geeignete Unterhaltsreinigung mit passender Bürste; poröse Flächen und Fugen nicht unnötig durchnässen.Zementbindung ist säureempfindlich. Hochdruck kann Fugen und Oberflächen schädigen; nicht als Standardverfahren einsetzen.
Zementterrazzo, Marmor & KalksteinNeutralen, materialgeeigneten Reiniger und schonende Mechanik wählen. Gelösten Schmutz aufnehmen, Randzonen nacharbeiten.Keine sauren Sanitär- oder Kalkreiniger. Matte Ätzstellen sind Schäden und lassen sich nicht durch stärkeres Reinigen entfernen.
Granit & andere NatursteineGestein, Bearbeitung und mögliche Schutzbehandlung feststellen. Strukturierte Flächen mit dafür geeigneten Bürsten bearbeiten.Die Bezeichnung Naturstein belegt keine Säurebeständigkeit. Auch Fugen, Einlagen und Imprägnierungen begrenzen das Verfahren.
Feinsteinzeug & keramische BelägeBei rauer Oberfläche auch die Vertiefungen reinigen. Passenden Reiniger und Bürste oder geeigneten Mikrofaserbezug einsetzen; Schmutzlösung vollständig aufnehmen.Keine unnötigen Pflegefilme aufbauen. Säurebeständige Fliesen bedeuten nicht automatisch säurebeständige Fugen oder angrenzende Metalle.
Bodenindikatoren aus Stein, Metall oder KunststoffMaterial separat bestimmen. Schmutz aus Rippen und Noppenzwischenräumen lösen, aufnehmen und erforderliche Nachreinigung durchführen.Nicht abschleifen, überstreichen oder mit ungeeigneten Pads glätten. Befestigungen, Profil und Kontrast erhalten.
Metall, Lack & beschichtete EinbautenSitzflächen, Handläufe und zugängliche Verkleidungen mit geeignetem Reiniger und sauberen Tuchflächen bearbeiten.Edelstahl, Aluminium und Lacke vertragen nicht dieselbe Chemie oder Mechanik. Keine Stahlwolle und keine glatten Pflegefilme auf Griffen.
Glas, Folien & AnzeigenUnbeschichtete Scheiben mit passendem Glasverfahren reinigen. Folien und Displays nach eigener Vorgabe, sparsam über das Tuch bearbeiten.Glasreiniger und Schaber sind nicht pauschal für Displays oder Folien geeignet. Keine Flüssigkeit in Automaten und elektrische Gehäuse bringen.

Rutschhemmende Fliesen werden nicht durch Glanz sauber. Vertiefungen von Schmutz befreien, gelöste Rückstände aufnehmen und die Oberflächenstruktur erhalten. Mehr zu rutschhemmenden Belägen →

04 · BEISPIELABLAUF

Einen freigegebenen Abschnitt vollständig bearbeiten.

Die Reihenfolge an den Auftrag anpassen. Oberflächen von oben nach unten bearbeiten, Boden zuletzt. Ein neuer Abschnitt wird erst gereinigt, wenn auch dort die vereinbarten Schutzmaßnahmen stehen.

  1. 01

    Abschnitt übernehmen und sichern

    Vereinbarten Arbeitszustand mit der verantwortlichen Stelle bestätigen. Vorgesehene Absperrung und Umleitung einrichten beziehungsweise übernehmen; deren Funktion während der Arbeit beobachten.

  2. 02

    Besondere Funde zuerst klären

    Öl, Körperflüssigkeiten, Kanülen, Schäden und verdächtige Gegenstände bereits bei der Sichtkontrolle erkennen. Betroffene Stelle nach Verfahren sichern und melden; die normale Reinigung dort erst nach Klärung fortsetzen.

  3. 03

    Abfall getrennt aufnehmen

    Abfall nach Trennsystem entnehmen, Behälter innen und außen im vereinbarten Umfang reinigen. Nicht blind hineingreifen oder Säcke von Hand verdichten. Gewöhnliche Fundsachen nach Fundverfahren übergeben.

  4. 04

    Einbauten von oben nach unten

    Freigegebene Ablagen, Sitzflächen, Handläufe und Kontaktflächen bearbeiten. Saubere Tuchseiten verwenden, Material wechseln und Technik nicht direkt besprühen. Arbeiten in der Höhe gesondert planen.

  5. 05

    Lose Bodenverschmutzung entfernen

    Sand, Splitt, Laub und sonstige lose Partikel mit geeignetem Verfahren aufnehmen. Leitsystem und zugängliche Randzonen berücksichtigen; Schmutz weder ins Gleis noch in Abläufe kehren.

  6. 06

    Haftenden Schmutz lösen

    Passendes manuelles Wischverfahren oder freigegebene Scheuersaugmaschine einsetzen. Reiniger richtig dosieren, geeignete Bürste beziehungsweise Bezug wählen und nur beherrschbare Teilflächen bearbeiten. Keine Flüssigkeit in Fugen oder technische Einbauten drücken.

  7. 07

    Schmutzlösung und Rückstände aufnehmen

    Absaugung kontrollieren beziehungsweise mit sauberem Aufnahmebezug nacharbeiten. Erforderliche Nachreinigung mit sauberem Wasser durchführen. Rillen, Noppenzwischenräume, Stufen und Ecken nicht auslassen; Schmutzwasser nur am vorgesehenen Entsorgungsort abgeben.

  8. 08

    Ergebnis und Begehbarkeit prüfen

    Innenflächen ausreichend trocknen lassen, Restwasser und schmierige Rückstände beseitigen. Auf Außenflächen Regen und Frost berücksichtigen. Leitsystem, Übergänge, Wege und zurückgelassene Arbeitsmittel kontrollieren.

  9. 09

    Übergeben und nächsten Abschnitt sichern

    Leistung und offene Punkte dokumentieren. Absperrung nur nach dem vereinbarten Freigabeprozess aufheben. Vor dem Weiterarbeiten den nächsten Abschnitt vollständig vorbereiten und sichern; keine verkehrliche Sperre eigenmächtig verändern.

05 · BARRIEREFREIE WEGE

Rippen und Noppen müssen nutzbar bleiben.

Taktile Bodenindikatoren unterstützen die Orientierung. Ihre Wirkung hängt auch davon ab, dass Profile frei und Kontraste erkennbar sind. Leitsysteme dürfen während der Arbeit nicht unbemerkt in Hindernisse oder einen Gefahrenbereich führen.

Schematische Profilmuster – kein Verlege- oder Sicherungsplan.
  1. Zugang während der Reinigung klären

    Wagen, Kabel und Material nicht auf dem Leitstreifen abstellen. Muss die Führung unterbrochen werden, braucht es eine mit dem Betreiber abgestimmte, zugängliche Alternative. Ein handgeschriebenes Schild allein hilft blinden Menschen nicht.

  2. Vertiefungen gezielt reinigen

    Lose Partikel entfernen, haftenden Schmutz mit materialgeeigneter Bürste oder passendem Bezug lösen. Auch zwischen den Profilen arbeiten; Schmutzwasser und Reinigungsmittelreste aufnehmen.

  3. Profil und Befestigung kontrollieren

    Keine glättenden Schleifverfahren und keine unfreigegebenen Beschichtungen. Lose Elemente, ausgebrochene Rippen und abgelöste Noppen melden. Beschädigte Teile nicht eigenmächtig kleben oder versetzen.

  4. Weg wieder nutzbar übergeben

    Leitstreifen, Übergänge, Handläufe und freigegebene Aufzugzugänge von Arbeitsmitteln räumen. Reinigungsergebnis und offene Mängel mit der zuständigen Stelle abstimmen.

06 · TREPPEN UND NEBENBEREICHE

Übergänge ausdrücklich in die Arbeit einplanen.

Treppen & Rampen

Abschnitt und Umleitung vor Beginn abstimmen, Zugänge wirksam sichern. Handläufe und Einbauten zuerst, Stufen anschließend von oben nach unten bearbeiten. Trittflächen, Setzstufen, Kanten und Podeste erfassen; Wasser nicht auf tiefere Laufwege schieben. Innenstufen erst nach ausreichender Trocknung und Kontrolle übergeben.

Aufzüge & Fahrtreppen

Aufzugkabine nur im vereinbarten, gesicherten Zustand bearbeiten. Türmechanik und Schacht gehören nicht zur normalen Reinigung; Türen nicht verkeilen. Reinigung der Fahrtreppe separat planen, einschließlich Stillsetzung und Wiederanlaufsicherung durch die befugte Stelle. Zum Fahrtreppenkapitel →

Automaten & Information

Freigegebene Gehäuseflächen und Bedienbereiche sparsam über ein geeignetes Tuch reinigen. Keine Schlitze, Lüftung oder Anschlüsse durchfeuchten. Keine Technik öffnen oder Einstellungen verändern. Technik und Elektronik →

Sanitär & Personalräume

Eigenes Material, vereinbarte Hygieneabläufe und getrennte Arbeitsbereiche nutzen. Waschbecken, Kontaktflächen und WC-Zone getrennt bearbeiten, Boden zuletzt; Verbrauchsmaterial nach Auftrag ergänzen. Material beim Wechsel in Publikumsbereiche wechseln beziehungsweise aufbereiten. Zum Sanitärkapitel →

07 · INNEN, AUSSEN, WINTER

Die Witterung verändert den Ablauf.

INNEN

Eingetragene Nässe

Schmutzfangbereiche und Eingänge bedarfsgerecht kontrollieren. Matten dürfen keine Stolperkanten bilden. Wasser und Straßenschmutz aufnehmen; Reinigungsnässe auf Innenflächen vor der Freigabe ausreichend abtrocknen lassen.

AUSSEN

Regen & Laub

Nasses Laub und haftenden Schmutz gezielt entfernen. Keine zusätzliche Schmutzlösung oder Pfützen zurücklassen. Zugängliche Abläufe im vereinbarten Umfang von losem Material freihalten; Verstopfungen melden, keine Abdeckungen eigenmächtig öffnen.

BEI FROSTGEFAHR

Mit dem Winterdienst abstimmen

Keine Nassreinigung beginnen, wenn zusätzliche Glätte entstehen kann. Verfahren und Zeitpunkt klären. Streumittel nicht unkoordiniert entfernen oder ergänzen. Spätere Salzränder materialgerecht lösen und aufnehmen, nicht automatisch sauer behandeln.

Ein Außenbahnsteig bleibt bei Regen nass. Bewertet werden sichere Begehbarkeit, Rückstände, zusätzliche Reinigungsnässe und notwendige Maßnahmen des Betreibers – nicht ein unrealistisches Versprechen vollständiger Trockenheit.

08 · REINIGUNGSMITTEL

Reiniger nach Belag und Rückstand auswählen.

Produktinformation, Sicherheitsdatenblatt und Materialvorgaben berücksichtigen. Richtig dosieren, Mittel nicht mischen und angesetzte Lösungen kennzeichnen. Nachspülung und Schmutzwasseraufnahme gehören zur Methode.

01

Unterhaltsreiniger

Für regelmäßigen Schmutz auf freigegebenen Flächen. Rückstandsarm dosieren; Neutralreiniger ist eine mögliche Wahl, ersetzt aber die Materialprüfung nicht.

Zum passenden Fachkapitel →
02

Schaumarmer Automatenreiniger

Für geeignete Scheuersaugmaschinen und Beläge. Dosierung, Bürste, Wassermenge und Absaugung zusammen abstimmen; eine breite Maschine ist nicht in jedem Stationsabschnitt sinnvoll.

Zum passenden Fachkapitel →
03

Intensivreiniger für strukturierte Beläge

Bei haftendem Fett- oder Schmutzfilm kann ein dafür geeigneter alkalischer Reiniger nötig sein. Bei Feinsteinzeug auf Eignung für die konkrete Oberfläche achten; nicht pauschal auf Aluminium, Lacke oder elastische Beläge übertragen.

Zum passenden Fachkapitel →
04

Spezialmittel für Kaugummi & Klebstoffreste

Nur örtlich und nach Materialprüfung anwenden. Lösemittel, Hitze und aggressive Mechanik können Beschichtungen, Kunststoffe und Fugen schädigen. Solche Arbeiten gegebenenfalls als Sonderleistung planen.

Zum passenden Fachkapitel →

Saure Mittel und Desinfektion: keine pauschalen Alltagslösungen für Bahnsteige. Säure nur bei passender Ablagerung und nachgewiesener Verträglichkeit aller betroffenen Materialien. Desinfektion nur nach festgelegtem Hygiene- oder Ereignisplan mit passendem Wirkspektrum, Einwirkzeit und Materialfreigabe.

09 · ABWEICHUNGEN

Besondere Funde nicht in der normalen Runde verteilen.

Öl, Fett oder unbekannte Flüssigkeit
Stelle sichern, Herkunft klären und zuständige Stelle informieren. Nicht mit dem normalen Mopp über die Fläche verteilen oder in Abläufe und Gleis spülen. Aufnahme und Entsorgung nach dem betrieblichen Verfahren.
Spritzen, Scherben oder Körperflüssigkeiten
Früh erkennen, sichern und nach Sonderprozess bearbeiten lassen. Nicht blind in Abfall greifen oder Säcke von Hand zusammendrücken. Geeignete Aufnahmehilfen, Schutzmaßnahmen und Behälter nutzen; unbekannte Kontamination nicht trocken aufwirbeln.
Vogelkot, Graffiti oder stark haftende Reste
Umfang, Untergrund und Zugänglichkeit prüfen. Keine spontane Hochdruck- oder Lösemittelaktion im Fahrgaststrom. Besondere Kontamination, Höhenzugang und chemische Behandlung gesondert planen.
Gegenstand im Gleis oder verdächtiges Gepäck
Gleis nicht betreten und nicht mit einem Stiel nach dem Gegenstand greifen. Zuständige Stelle verständigen. Verdächtige Gegenstände nach Sicherheitsvorgabe behandeln; gewöhnliche Fundsachen nach dem Fundverfahren übergeben.

10 · ABSCHLUSSKONTROLLE

Abschnitt, Ergebnis und offene Punkte übergeben.

  • Vereinbarte Leistung im genau benannten Abschnitt erledigt; offene Arbeiten ausdrücklich vermerkt
  • Fahrgastwege, Umleitung und erforderliche barrierefreie Zugänge nutzbar
  • Leitsystem frei von Arbeitsmitteln und haftenden Rückständen; erkennbare Schäden gemeldet
  • Keine zurückgelassene Schmutzlösung; Innenflächen ausreichend trocken und Außenbedingungen berücksichtigt
  • Arbeitsmittel entfernt, Abfall und Schmutzwasser am vorgesehenen Ort abgegeben
  • Übergabe und Aufhebung der jeweiligen Sicherung nach Betreiberverfahren abgestimmt

PASSENDE FACHKAPITEL

Materialien, Verfahren und Nachbarbereiche.

Fachliche Grundlagen

Der konkrete Arbeitsauftrag, die Gefährdungsbeurteilung sowie Betriebs-, Material- und Reinigungsvorgaben bestimmen die Ausführung vor Ort.

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