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REINIGUNGSTECHNIKENInhaltsverzeichnis
Alle Kapitel im Überblick
WissensplattformTheorieReinigungstechniken

THEORIE · BEREICH 03 · 7 GRUPPEN · 35 THEMEN

Nicht einfach machen.
Verfahren verstehen.

Definition, Einsatz, Ablauf, Ergebnis und Fehlergrenze: Hier siehst du nicht nur, was ein Verfahren heißt, sondern was auf der Oberfläche tatsächlich passiert.

7praxisnahe Gruppen
35Themen
13/22manuell · maschinell
VERFAHRENSREGISTER

Die Technik ist nur dann richtig, wenn sie zu Material, Verschmutzung und gewünschtem Ergebnis passt. Ein Klick führt direkt ins Fachkapitel.

02FLOTTENMENGE · TEXTILWECHSEL · HYGIENE

Wischen & Hygiene

Wischverfahren unterscheiden sich durch Feuchtemenge, Arbeitsschritte und Textilführung. Im Hygienebereich kommen definierte Wechselwege und ein vollständig benetzter Wirkfilm hinzu.

  1. 02.1Einstufiges NasswischenKapitel öffnen →
  2. 02.2Zweistufiges NasswischenKapitel öffnen →
  3. 02.3Punktuelles NasswischenKapitel öffnen →
  4. 02.4Sprüh-WischverfahrenKapitel öffnen →
  5. 02.5Vorpräparierte BezügeKapitel öffnen →
  6. 02.6Tuch- und BezugswechselmethodeKapitel öffnen →
  7. 02.7TuchfaltmethodeKapitel öffnen →
  8. 02.8WischdesinfektionKapitel öffnen →
03MECHANIK · SCHMUTZFLOTTE · ABSAUGUNG

Nass-, Scheuer- & Automatenverfahren

Vier Grundkapitel führen von Handarbeit und Nassaufnahme zur Einscheibenmaschine und zum maschinellen Nassscheuern. Scheuersauger, Walzen-, Orbital- und Robotiksysteme sind als Maschinenvarianten vollständig in 03.4 eingeordnet.

Arbeitsablauf auf BodenflächenBelag prüfen, Arbeitsabschnitte planen, reinigen und sicher freigeben:Reinigungsablauf 03.9 · Bodenflächen →

  1. 03.1Manuelles NassscheuernKapitel öffnen →
  2. 03.2NasssaugenKapitel öffnen →
  3. 03.3EinscheibenmaschinenverfahrenKapitel öffnen →
  4. 03.4Maschinelles NassscheuernKapitel öffnen →
04PFLEGEFILM · SANIERUNG · GLANZ

Pflegefilm & Polieren

Diese Verfahren reinigen oder bearbeiten vorhandene Pflegefilme. Tragfähigkeit, Drehzahl, Pad und Temperaturwirkung entscheiden, ob der Film verbessert oder beschädigt wird.

  1. 04.1Spray-CleanernKapitel öffnen →
  2. 04.2Polieren / PoliersaugenKapitel öffnen →
  3. 04.3High-Speed- / UHS-PolierenKapitel öffnen →
  4. 04.4Trockene PflegefilmsanierungKapitel öffnen →
05FLOR · FEUCHTE · SCHMUTZTIEFE

Textilreinigung & Fleckbearbeitung

Fleckbearbeitung, Zwischen- und Tiefenreinigung werden nach Faser, Konstruktion, Schmutztiefe und möglicher Trocknungszeit ausgewählt – nicht nach dem erstbesten Gerät.

Anwendung an Möbeln und BezügenMaterialprüfung, Verfahrensauswahl, Arbeitsreihenfolge und Trocknung im Zusammenhang:Reinigungsablauf 03.8 · Textilien & Polster →

  1. 05.1Detachur · FleckentfernungKapitel öffnen →
  2. 05.2ShampoonierenKapitel öffnen →
  3. 05.3Sprühextrahieren · ein- und zweistufigKapitel öffnen →
  4. 05.4Textiles KombinationsverfahrenKapitel öffnen →
  5. 05.5Garnpad- / BonnetverfahrenKapitel öffnen →
  6. 05.6Faser- / MikrofaserpadverfahrenKapitel öffnen →
  7. 05.7Trockenpulver- / GranulatreinigungKapitel öffnen →
  8. 05.8Textile VerkapselungsreinigungKapitel öffnen →
06GLAS · DAMPF · DRUCK · SCHAUM

Glas-, Druck- & Spezialverfahren

Einwascher, Abzieher, Dampf, Wasserstrahl und Schaum wirken grundverschieden. Material, Fugen, Beschichtungen, Umgebung und sichere Rückgewinnung setzen die Grenzen.

  1. 06.1Einwasch- und AbziehtechnikenKapitel öffnen →
  2. 06.2DampfreinigungKapitel öffnen →
  3. 06.3HochdruckreinigungKapitel öffnen →
  4. 06.4Niederdruck- / SchaumreinigungKapitel öffnen →
07STEINART · REAKTION · MATERIALABTRAG

Steinbearbeitung

Kristallisation und Diamantbearbeitung sind keine Universalpflege. Mineralogie, Aufbau, Ausgangszustand, Fachkunde und ein klarer Probeflächenbefund entscheiden über den Einsatz.

  1. 07.1KristallisierenKapitel öffnen →
  2. 07.2Diamantschleifen und -polierenKapitel öffnen →
01

FACHKAPITEL

Trockenreinigung & lose Verschmutzung

5 Verfahren. Lose Verschmutzungen werden gebündelt, gebunden oder abgesaugt. Entscheidend sind Staubvermeidung, passende Saug- und Bürstentechnik sowie ein materialgerechter Feuchteeinsatz.

01.1MANUELL · TROCKEN · LOSE VERSCHMUTZUNG

Kehren

DEFINITION

Kehren ist das trockene, manuelle Bündeln frei beweglicher Grobverschmutzung mit einem passenden Besen und die anschließende vollständige Aufnahme des Kehrguts in ein Behältnis.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Kehrbewegung führt lose Grobpartikel zu einer kontrollierten Aufnahmestelle
  1. 1Schmutz einordnen
  2. 2Zum Sammelpunkt führen
  3. 3Ins Behältnis aufnehmen
EIGENES FACHKAPITEL
Kehren: Schmutzentscheidung, Besenwahl und kompletter Arbeitsweg

Das Einzelkapitel ersetzt die drei Standardkarten durch eine klare Entscheidung vom Grobschmutz bis zum Behältnis.

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01.2MANUELL · FEUCHTWISCHEN · TROCKEN BIS NEBELFEUCHT

Staubbindendes Wischen

DEFINITION

In der professionellen Gebäudereinigung bezeichnet Feuchtwischen das staubbindende Wischen: Lose, feine Verschmutzungen werden mit einem trockenen elektrostatischen, präparierten oder nur nebelfeuchten Wischtextil aufgenommen. Der Boden bleibt dabei nahezu trocken.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Ein trockenes bis nebelfeuchtes Wischtextil bindet Staub in überlappenden Bahnen
  1. 1Feinstaub
  2. 2Staub binden
  3. 3Nahezu trocken
EIGENES FACHKAPITEL
Staubbindendes Wischen: Bezugskapazität, 1/3-Methode und kompletter Arbeitsweg

Das Einzelkapitel trennt m² pro Stunde von m² pro Bezug und zeigt, wann ein zugesetzter Mopp zwingend gegen einen frischen getauscht wird.

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01.3MASCHINELL · LUFTSTROM · LOSE VERSCHMUTZUNG

Trockensaugen

DEFINITION

Trockensaugen entfernt trockene, lose oder schwach haftende Verschmutzungen durch einen erzeugten Luftstrom und sammelt sie im Filter- beziehungsweise Staubsystem.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Ein Luftstrom zieht lose Partikel durch eine Düse in das Filtersystem
  1. 1Lose Partikel
  2. 2Ansaugen
  3. 3Filtern
EIGENES FACHKAPITEL
Trockensaugen: Saugerarten, Filterklassen, Düsenwahl und kompletter Arbeitsweg

Das Einzelkapitel trennt normalen Hausstaub von Gefahrstaub, erklärt L/M/H sowie HEPA und zeigt die richtige Bürstenstellung der Kombidüse.

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01.4MASCHINELL · BÜRSTE + SAUGUNG · TEXTILE TIEFE

Bürstsaugen

DEFINITION

Bürstsaugen kombiniert eine motorisch angetriebene Bürste mit Trockensaugung. Die Bürste öffnet den Flor und löst Schmutz, der gleichzeitig abgesaugt wird.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Eine rotierende Bürste öffnet Teppichfasern und die Saugung entfernt Partikel
  1. 1Flor öffnen
  2. 2Schmutz lösen
  3. 3Absaugen
EIGENES FACHKAPITEL
Bürstsaugen: Belagfreigabe, Bürstenhöhe, Faserschutz und kompletter Arbeitsweg

Das Einzelkapitel zeigt, wann die angetriebene Walze sinnvoll ist, wie sie eingestellt wird und an welchen Schlingen, Fransen oder Schadstellen sie sofort ausgeschaltet bleibt.

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01.5MASCHINELL · WALZE · SEITENBESEN · STAUBKONTROLLE

Kehren und Kehrsaugen

DEFINITION

Maschinelles Kehren löst und sammelt Grobschmutz mit Kehrwalze und Seitenbesen. Beim Kehrsaugen wird der aufgewirbelte Feinstaub gleichzeitig über ein Filtersystem abgesaugt.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Seitenbesen führen Schmutz zur Kehrwalze und der Filter bindet Feinstaub
  1. 1Seitenbesen
  2. 2Kehrwalze
  3. 3Filtern
EIGENES FACHKAPITEL
Kehren & Kehrsaugen: Maschinenwahl, Kehrspiegel, Staubkontrolle und kompletter Arbeitsweg

Das Einzelkapitel trennt mechanisches Kehren vom Kehrsaugen und zeigt, wie Seitenbesen, Hauptwalze, Filter und Behälter einen geschlossenen Schmutzweg bilden.

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02

FACHKAPITEL

Wischen & Hygiene

8 Verfahren. Wischverfahren unterscheiden sich durch Feuchtemenge, Arbeitsschritte und Textilführung. Im Hygienebereich kommen definierte Wechselwege und ein vollständig benetzter Wirkfilm hinzu.

02.1MANUELL · EIN ARBEITSGANG · GERINGE VERSCHMUTZUNG

Einstufiges Nasswischen

DEFINITION

Beim einstufigen Nasswischen gibt ein passend vorbereiteter Bezug Reinigungsflotte ab, löst geringe haftende Verschmutzung mechanisch und nimmt sie in derselben Bahn wieder auf. Der Bezug wird vor dem Ende seiner Aufnahmekapazität gewechselt; nur gleichmäßige Restfeuchte trocknet auf.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Reinigungslösung und Schmutzaufnahme erfolgen in einem Wischgang
  1. 1Benetzen
  2. 2Lösen + aufnehmen
  3. 3Trocknen
EIGENES FACHKAPITEL
Einstufiges Nasswischen: Flüssigkeitsmenge, Bezugsgrenze und kompletter Arbeitsweg

Das Einzelkapitel trennt Produktkonzentration, Benetzungsmenge und Quadratmeter pro Bezug – und zeigt, wann aus einem Arbeitsgang bewusst zwei werden.

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02.2MANUELL · LÖSEN · EINWIRKEN · AUFNEHMEN

Zweistufiges Nasswischen

DEFINITION

Beim zweistufigen Nasswischen werden Lösen und Schmutzaufnahme getrennt: Zuerst wird ein kontrollierter Arbeitsfilm aufgebracht und mechanisch bearbeitet, danach wird die belastete Flotte mit einem stark entwässerten, aufnahmefähigen Bezug aus der Fläche getragen.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Zwei getrennte Wischstufen lösen und entfernen die Schmutzflotte
  1. 11 · Lösen
  2. 2Einwirken
  3. 32 · Aufnehmen
EIGENES FACHKAPITEL
Zweistufiges Nasswischen: Vorlegen, Kontaktzeit, Aufnahme und kompletter Arbeitsweg

Das Einzelkapitel zeigt, wie Teilfläche und Zeit zusammenpassen, wann der Aufnahmebezug voll ist und warum zweimal wischen allein noch keine saubere zweite Stufe ergibt.

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02.3MANUELL · BEDARFSGERECHT · TEILFLÄCHE

Punktuelles Nasswischen

DEFINITION

Beim punktuellen Nasswischen werden nur sichtbar verschmutzte Stellen einer Gesamtfläche feucht oder nass bearbeitet.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Nur ein lokaler Schmutzpunkt wird gezielt gereinigt
  1. 1Lokalisieren
  2. 2Gezielt lösen
  3. 3Übergang prüfen
EIGENES FACHKAPITEL
Punktuelles Nasswischen: Arbeitszone, Übergang und Wechsel zur größeren Fläche

Das Einzelkapitel zeigt, wie aus einem sichtbaren Fleck eine kontrollierte Arbeitszone wird, wann der trockene Rand zur Korrektur zwingt und wann punktuell nicht mehr reicht.

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02.4MANUELL · DOSIERTE FEUCHTE · DIREKTER EINSATZ

Sprüh-Wischverfahren

DEFINITION

Beim Sprüh-Wischverfahren wird gebrauchsfertige Reinigungslösung mit einem separaten Sprühgerät oder einem Sprühmopp auf den Bezug beziehungsweise bodennah unmittelbar vor die Wischplatte dosiert und in der Regel einstufig verwischt.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Professioneller Sprühmopp mit integriertem Vorratsbehälter und flach aufliegender Wischplatte in einem leeren Flur
  1. 1Bodennah dosieren
  2. 2Direkt aufnehmen
  3. 3Bezug wechseln
EIGENES FACHKAPITEL
Sprüh-Wischverfahren: Dosierweg, Bezugsgrenze und kompletter Arbeitsweg

Das Einzelkapitel trennt Sprüh-Wischen von punktueller Reinigung und Spray-Cleanern – und zeigt, wann die kleine Flüssigkeitsmenge oder der belastete Bezug nicht mehr reicht.

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02.5MANUELL · DEFINIERTE FLOTTENMENGE · KEIN NACHTAUCHEN

Vorpräparierte Bezüge

DEFINITION

Vorpräparation ist eine Bereitstellungs- und Dosiermethode für das meist einstufige Nasswischen: Saubere Wischbezüge werden vor Arbeitsbeginn mit einer für das konkrete System festgelegten Flüssigkeitsmenge gleichmäßig arbeitsfeucht vorbereitet und geschützt transportiert.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Vorpräparierte Bezüge werden nacheinander für definierte Flächen gewechselt
  1. 1Dosieren
  2. 21 Bezug / Fläche
  3. 3Getrennt sammeln
EIGENES FACHKAPITEL
Vorpräparierte Bezüge: Bezugszahl, Flüssigkeitsmenge und sauberer Systemweg

Das Einzelkapitel zeigt, wie Fläche, geprüfte Bezugsleistung und Milliliter zusammenpassen – und warum kein gebrauchter Bezug zurück in den sauberen Vorrat darf.

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02.6MANUELL · SAUBERER VORRAT · DEFINIERTE EINHEIT · ABWURF

Tuch- und Bezugswechselmethode

DEFINITION

Die Tuch- und Bezugswechselmethode ist ein organisierter Materialweg: Eine festgelegte Fläche, Nutzungseinheit oder Hygieneeinheit erhält ein unbenutztes Tuch beziehungsweise einen frischen Bezug; danach gelangt das gebrauchte Textil ohne Rücktauchen direkt in den unreinen Abwurf.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Ein gebrauchtes Tuch wird durch ein sauberes Tuch ersetzt
  1. 1Sauberes Textil
  2. 2Eine Einheit
  3. 3Sicher abwerfen
EIGENES FACHKAPITEL
Tuch- und Bezugswechsel: Wechselgrenze, Farbsystem und sauberer Materialweg

Das Einzelkapitel trennt Tuchseite, vollständigen Textilwechsel, Farbcodierung und Vorpräparation – vom sauberen Vorrat bis zum geschlossenen Abwurf.

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02.7MANUELL · MEHRERE SAUBERE TUCHSEITEN

Tuchfaltmethode

DEFINITION

Bei der Tuchfaltmethode wird ein Reinigungstuch so gefaltet, dass nacheinander mehrere klar getrennte, saubere Nutzflächen zur Verfügung stehen.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Ein gefaltetes Tuch stellt nacheinander mehrere saubere Seiten bereit
  1. 1Falten
  2. 2Seite wechseln
  3. 3Tuch abwerfen

ABLAUFPRINZIP

  1. 01

    Tuch zweimal falten und eine saubere Nutzfläche bestimmen.

  2. 02

    Mit einer Seite eine definierte Fläche bearbeiten.

  3. 03

    Bei Verschmutzung auf die nächste unbenutzte Seite wenden; danach wechseln.

ERWARTETES ERGEBNIS

Woran erkennt man: fertig?

Schmutz wird aufgenommen statt über viele Flächen verteilt; jede Arbeitszone erhält eine kontrollierte Tuchseite.

GRENZEN & FEHLERQUELLEN

Wo das Verfahren kippt.

Unsystematisches Wenden macht die Methode wirkungslos. Stark verschmutzte oder durchnässte Tücher sind sofort auszusondern.

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02.8MANUELL · GESCHLOSSENER NASSFILM · EINWIRKZEIT

Wischdesinfektion

DEFINITION

Wischdesinfektion ist das vollständige Benetzen einer Fläche mit einer geeigneten Desinfektionsmittellösung unter mechanischem Wischen. Anders als staubbindendes Feuchtwischen dient sie nicht der nahezu trockenen Staubaufnahme, sondern einer nachgewiesenen Keimreduktion unter festgelegten Anwendungsbedingungen.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Ein geschlossener Desinfektionsfilm bleibt während der Einwirkzeit auf der Fläche
  1. 1Vorreinigen
  2. 2Nassfilm schließen
  3. 3Einwirkzeit
EIGENES FACHKAPITEL
Wischdesinfektion: Indikation, Wirkspektrum, Benetzung und Freigabe

Das Einzelkapitel trennt Reinigung von Desinfektion, erklärt den sicheren Arbeitsweg und zeigt, wann Lufttrocknung genügt – und wann die deklarierte Einwirkzeit zwingend abgewartet werden muss.

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03

FACHKAPITEL

Nass-, Scheuer- & Automatenverfahren

4 Verfahren. Vier Grundkapitel führen von Handarbeit und Nassaufnahme zur Einscheibenmaschine und zum maschinellen Nassscheuern. Scheuersauger, Walzen-, Orbital- und Robotiksysteme sind als Maschinenvarianten vollständig in 03.4 eingeordnet.

03.1MANUELL · BÜRSTE · PAD · ERHÖHTE MECHANIK

Manuelles Nassscheuern

DEFINITION

Manuelles Nassscheuern löst stark haftende Verschmutzungen mit Reinigungslösung und mechanischer Arbeit durch Schrubber, Handpad oder Bürste.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Eine Bürste löst haftenden Schmutz, anschließend wird die Flotte aufgenommen
  1. 1Vorlegen
  2. 2Scheuern
  3. 3Flotte aufnehmen
EIGENES FACHKAPITEL
Manuelles Nassscheuern: Werkzeugwahl, Teilfläche und vollständiger Schmutzweg

Das Einzelkapitel trennt Nasswischen, Scheuern und Grundreinigung, erklärt Bürsten sowie Pads und zeigt, warum erst die vollständige Flottenaufnahme den Arbeitsgang beendet.

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03.2MASCHINELL · FLÜSSIGKEIT · SCHMUTZFLOTTE

Nasssaugen

DEFINITION

Nasssaugen ist die maschinelle Aufnahme freier Flüssigkeiten oder Schmutzflotten mit einem dafür geeigneten Nass- beziehungsweise Nass-/Trockensauger. Als Saugfunktion steckt es auch in Sprühextraktions- und Scheuersaugmaschinen.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Eine Bodendüse mit Gummilippen nimmt Schmutzflotte in einen Nasssauger auf
  1. 1Lippen prüfen
  2. 2Flotte aufnehmen
  3. 3Behälter leeren
EIGENES FACHKAPITEL
Nasssaugen: Saugweg, Gummilippen, Sprühextraktion und kompletter Arbeitsweg

Das Einzelkapitel erklärt die Nassaufnahme vom Saugspalt bis zum Behälter, trennt sie von Sprühextraktion und Scheuersaugen und macht typische Lippen- und Luftwegfehler sichtbar.

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03.3MASCHINELL · ROTATION · PAD ODER BÜRSTE

Einscheibenmaschinenverfahren

DEFINITION

Die Einscheibenmaschine überträgt die Rotation über Treibteller, Pad oder Bürste auf den Boden. Erst Arbeitsziel, Belag, Drehzahl, Werkzeug, Auflagekraft, Betriebsmedium, Zeit und Abschluss ergeben das eigentliche Verfahren.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Ein rotierender Teller überträgt Mechanik über Pad oder Bürste auf den Boden
  1. 1Werkzeug wählen
  2. 2Rotieren
  3. 3Ziel prüfen
EIGENES FACHKAPITEL
Einscheibenmaschinenverfahren: Führung, Pads, Bürsten und kompletter Arbeitsweg

Das Einzelkapitel trennt Maschine und Verfahren, erklärt Drehzahl, Führung und Werkzeugwahl und zeigt, wann aus Verschmutzung bereits Materialveränderung oder echter Schaden geworden ist.

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03.4MASCHINELL · MASCHINENBAUARTEN · SCHEUERN · AUFNAHMEWEGE

Maschinelles Nassscheuern

DEFINITION

Kapitel 03.4 bündelt maschinelles Nassscheuern, Scheuersaugen, Walzenbürstenreinigung, Orbital- und Exzenterreinigung sowie robotisches Scheuersaugen. Einscheiben-, Walzen-, Kontrarotations- (CRB), Orbital-, Planetar- und Automatenmaschinen werden nach Bewegungsart, Werkzeug und Flottenaufnahme unterschieden.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Professionelle Einscheibenmaschine mit rundem Arbeitskopf und Bürste
  1. 1Dosieren
  2. 2Maschinell scheuern
  3. 3Aufnahme sichern
EIGENES FACHKAPITEL
Maschinelles Nassscheuern: Maschinenarten, Bürstenwahl und kompletter Schmutzweg

Das Einzelkapitel vergleicht Einscheiben-, Walzen-, Kontrarotations-, Orbital- und Planetartechnik, erklärt Teller- sowie Hoch-Tief-Bürsten und grenzt die separate Flottenaufnahme vom Scheuersaugen ab.

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04

FACHKAPITEL

Pflegefilm & Polieren

4 Verfahren. Diese Verfahren reinigen oder bearbeiten vorhandene Pflegefilme. Tragfähigkeit, Drehzahl, Pad und Temperaturwirkung entscheiden, ob der Film verbessert oder beschädigt wird.

04.1MASCHINELL · PUNKTUELL SANIEREN · FILM VERDICHTEN

Spray-Cleanern

DEFINITION

Beim Spray-Cleanern wird ein dafür vorgesehener Cleaner sehr sparsam auf örtliche Geh- oder Absatzspuren eines tragfähigen, polierfähigen Pflegefilms aufgebracht und sofort mit einer abgestimmten Maschine sowie sauberem Pad bis zum trockenen Ergebnis verarbeitet.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Cleaner wird punktuell aufgetragen und mit rotierendem Pad auspoliert
  1. 1Fein sprühen
  2. 2Einarbeiten
  3. 3Auspolieren
EIGENES FACHKAPITEL
Spray-Cleanern: Pflegefilm, Cleaner, Pads und kompletter Arbeitsweg

Das Einzelkapitel trennt Spray-Cleanern von Sprüh-Wischen, Polieren und Grundreinigen, erklärt die minimale Dosierung und zeigt, wann eine Laufspur bereits Filmverschleiß oder echter Schaden ist.

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04.2MASCHINELL · PFLEGEFILM · GLANZANGLEICHUNG

Polieren / Poliersaugen

DEFINITION

Polieren ist die trockene maschinelle Bearbeitung einer geeigneten Belags- oder Pflegefilmoberfläche mit einem freigegebenen, in der Praxis meist weißen Polierpad. Beim Poliersaugen wird entstehender Staub gleichzeitig abgesaugt.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Professionelle Poliermaschine mit deutlich sichtbarem weißem Polierpad und angeschlossener Staubaufnahme auf trockenem Boden
  1. 1Staubfrei
  2. 2Verdichten
  3. 3Glanz prüfen
EIGENES FACHKAPITEL
Polieren & Poliersaugen: Pflegefilm, Maschinen, Pads und kompletter Staubweg

Das Einzelkapitel trennt trockenes Polieren, integriertes Poliersaugen und nachträgliches Saugen, erklärt Maschine sowie Werkzeug und zeigt, wann Glanzverlust bereits Filmverschleiß oder echter Schaden ist.

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04.3MASCHINELL · HOHE DREHZAHL · THERMOMECHANIK

High-Speed- / UHS-Polieren

DEFINITION

High-Speed- und Ultra-High-Speed-Polieren bearbeiten geeignete Pflegefilme mit hoher bis sehr hoher Padgeschwindigkeit und geringem Flächendruck, um Verdichtung und hohen Glanz zu erzeugen.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Professionelle geradlinig geführte UHS-Poliermaschine mit deutlich sichtbarem flachem weißem Polierpad auf trockenem Boden
  1. 1Freigabe
  2. 2Hohe Drehzahl
  3. 3Wärme + Glanz prüfen
EIGENES FACHKAPITEL
High-Speed & UHS: Maschinenklassen, Padfreigabe, Umfangsgeschwindigkeit und Wärme

Das Einzelkapitel trennt seitlich geführte HS-Einscheiber von geradlinigen UHS-Burnishern, erklärt weiße und spezielle Pads und zeigt, wann aus Glanzwirkung ein Einbrenner oder echter Schichtschaden wird.

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04.4MASCHINELL · ANSCHLEIFEN · ERGÄNZEN · POLIEREN

Trockene Pflegefilmsanierung

DEFINITION

Die trockene Pflegefilmsanierung schleift verschlissene obere Schichten eines noch tragfähigen Pflegefilms kontrolliert an, entfernt den Abrieb vollständig und ergänzt den Film mit einem kompatiblen Pflegeprodukt.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Professionelle rechteckige Orbitalmaschine mit Maroon-Pad und direkter Absaugung bei der trockenen Pflegefilmsanierung
  1. 1Film prüfen
  2. 2Trocken egalisieren
  3. 3Aufbauen
EIGENES FACHKAPITEL
Trockene Pflegefilmsanierung: Restfilm, Abtrag, Absaugung und kompatibler Neuauftrag

Das Einzelkapitel trennt Polieren, erhaltende Sanierung, Trockenentschichtung und Nassgrundreinigung, erklärt Maschinen sowie Pads und zeigt den vollständigen Weg bis zur haftenden neuen Filmschicht.

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05

FACHKAPITEL

Textilreinigung & Fleckbearbeitung

8 Verfahren. Fleckbearbeitung, Zwischen- und Tiefenreinigung werden nach Faser, Konstruktion, Schmutztiefe und möglicher Trocknungszeit ausgewählt – nicht nach dem erstbesten Gerät.

05.1MANUELL · FLECK ERKENNEN · VON AUSSEN NACH INNEN

Detachur · Fleckentfernung

DEFINITION

Detachur ist die örtlich begrenzte, materialgeprüfte Entfernung eines bestimmten Fleckstoffs aus textilen Belägen oder Polstern. Je nach Befund gehören Voraufnahme, Tupfen, passendes Löseprinzip, Spülen, Absaugen und kontrollierte Trocknung zusammen.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Ein einzelner Fleck wird mit weißem Tuch vom Rand zur Mitte aufgenommen und bei Bedarf mit einer Kleindüse ausgespült
  1. 1Gefahr + Aufbau
  2. 2Tupfen + prüfen
  3. 3Austragen + trocknen
EIGENES FACHKAPITEL
Detachur: Fleckbestimmung, Tupfmethode, Extraktion und klare Stopppunkte

Das Einzelkapitel erklärt Fleckgruppen, Textilaufbau und den vollständigen Arbeitsweg – einschließlich der Grenze, ab der Tupfen nicht mehr reicht oder weitere Bearbeitung das Material gefährdet.

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05.2MASCHINELL · SCHAUM · BÜRSTE · TEXTILER FLOR

Shampoonieren

DEFINITION

Beim Shampoonieren wird eine freigegebene schaumbildende Gebrauchslösung mit geeigneter Teppichbürste im Flor verarbeitet. Nassshampoo, erzeugter Trockenschaum und kristallin trocknende Produkte unterscheiden sich vor allem durch Flüssigkeitsmenge und vorgesehenen Austrag.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Eine freigegebene Teppichbürste arbeitet kontrollierten Shampooschaum in den Flor ein; Schmutz und Produkt werden danach definiert zurückgewonnen
  1. 1Freigabe + Vorsaugen
  2. 2Schaum + Teppichbürste
  3. 3Austragen + trocknen
EIGENES FACHKAPITEL
Shampoonieren: Nassschaum, Trockenschaum, Maschinen und vollständiger Austrag

Das Einzelkapitel trennt Shampoosysteme, erklärt Einscheibenmaschine, Teppichbürste, gegenläufige Walzen und Trockenschaumgenerator und zeigt, wann Rückstände oder Feuchte den Aufbau gefährden.

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05.3MASCHINELL · SPÜLEN · LÖSEN · SOFORT ABSAUGEN

Sprühextrahieren

DEFINITION

Beim Sprühextrahieren bringt eine Teppichdüse Spülwasser unter Druck in einen freigegebenen textilen Belag und nimmt die entstehende Flotte über die integrierte Nasssaugfunktion unmittelbar wieder auf. Beim empfohlenen zweistufigen Ablauf wird der Reiniger separat vorgelegt; der Frischwassertank enthält klares destilliertes oder vollentsalztes Wasser.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Separat vorgelagerter Reiniger wird mit klarem Wasser gespült und zusammen mit gelöstem Schmutz über die integrierte Nasssaugung zurückgewonnen
  1. 1Reiniger vorlegen
  2. 2Klar spülen
  3. 3Flotte absaugen
EIGENES FACHKAPITEL
Sprühextrahieren: Reiniger vorlegen, klar spülen und vollständig absaugen

Das Einzelkapitel trennt ein- und zweistufiges Verfahren, erklärt Maschinen, Düsen und integrierte Nasssaugung und zeigt, warum Jan im Extraktor klares destilliertes oder vollentsalztes Wasser empfiehlt.

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05.4MASCHINELL · BÜRSTEN · KLAR SPÜLEN · ABSAUGEN

Textiles Kombinationsverfahren

DEFINITION

Beim klassischen textilen Kombinationsverfahren wird ein geeigneter Teppich zuerst nass shampooniert und mit einer freigegebenen Teppichbürste bearbeitet. Noch vor dem Antrocknen wird die Fläche mit klarem Wasser sprühextrahiert. Als freigegebene Variante kann ein separat aufgetragener Vorreiniger mit kontrarotierenden Bürsten eingearbeitet und anschließend klar extrahiert werden.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Eine freigegebene Teppichbürste löst die Verschmutzung; der Sprühextraktor spült anschließend klar und saugt die Flotte ab
  1. 1Mechanisch lösen
  2. 2Klar spülen
  3. 3Flotte absaugen
EIGENES FACHKAPITEL
Textiles Kombinationsverfahren: bürsten, klar extrahieren und vollständig trocknen

Das Einzelkapitel erklärt die richtige Reihenfolge aus Nassshampoonieren oder freigegebener Bürstvorbehandlung und anschließender Klarspülung. Maschinen, Bürsten, Chemie, Rückgewinnung und Materialgrenzen werden getrennt geprüft.

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05.5MASCHINELL · ZWISCHENREINIGUNG · OBERFLÄCHENNAH

Garnpad- / Bonnetverfahren

DEFINITION

Beim Garnpad- oder Bonnetverfahren löst eine geringe Menge freigegebener Gebrauchslösung oberflächennahe Verschmutzung. Ein saugfähiges Textilpad unter einer langsamlaufenden oder ausdrücklich freigegebenen orbitalen Maschine übernimmt einen Teil davon. Der Schmutzaustrag erfolgt durch rechtzeitigen Padwechsel – ohne Klarspülung und ohne Nasssaugung.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Ein saugfähiges Garnpad löst und übernimmt Schmutz von der Teppichoberfläche
  1. 1Leicht benetzen
  2. 2Pad bindet Schmutz
  3. 3Pad wechseln
EIGENES FACHKAPITEL
Garnpad- und Bonnetverfahren: oberflächennah reinigen und Pads rechtzeitig wechseln

Das Einzelkapitel erklärt Maschinen, Garn- und Bonnetpads, sparsame Feuchtedosierung, den Schmutzaustrag durch Padwechsel sowie die klare Grenze zu Tiefenreinigung, Materialveränderung und echtem Schaden.

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05.6MASCHINELL · ZWISCHENREINIGUNG · DEFINIERTES TEXTILPAD

Faser- / Mikrofaserpadverfahren

DEFINITION

Beim Faser- oder Mikrofaserpadverfahren löst eine geringe Menge freigegebener Gebrauchslösung oberflächennahe Verschmutzung. Ein dafür vorgesehenes textiles Pad übernimmt sie unter einer langsamlaufenden Einscheiben- oder freigegebenen orbitaloszillierenden Maschine. Der Schmutzaustrag erfolgt durch rechtzeitigen Padwechsel – ohne Klarspülung und ohne unmittelbare Nassabsaugung.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Runde Mikrofaserpads mit deutlich erkennbarer Faserstruktur
  1. 1Kontrolliert benetzen
  2. 2Oberflächennah lösen
  3. 3Pad rechtzeitig wechseln
EIGENES FACHKAPITEL
Faser- und Mikrofaserpadverfahren: Feinfasern, Feuchte und Padwechsel richtig steuern

Das Einzelkapitel grenzt textile Mikrofaserpads von Garnpads, Hartbodenpads und Verkapselung ab, erklärt Einscheiben- sowie Orbitalmaschinen und zeigt den vollständigen Arbeitsweg bis zur trockenen Kontrolle.

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05.7MASCHINELL · LEICHT FEUCHT · GRANULAT · VOLLSTÄNDIGER AUSTRAG

Trockenpulver- / Granulatreinigung

DEFINITION

Bei der Trockenpulverreinigung wird ein meist leicht feuchtes, reinigungsaktives Granulat dünn verteilt, mit einer freigegebenen Bürstenmechanik eingearbeitet und nach der produktspezifischen Kontakt- beziehungsweise Trockenzeit zusammen mit gebundener Verschmutzung vollständig aufgenommen. Träger und Wirkstoffrezeptur unterscheiden sich je Produkt; aus dem Namen Pulver lässt sich keine einheitliche Zusammensetzung ableiten.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Professionelle gegenläufige Walzenbürstmaschine arbeitet eine dünne Menge Reinigungsgranulat in einen kurzflorigen Objektteppich ein; daneben steht ein Bürstsauger für die Endaufnahme
  1. 1Granulat streuen
  2. 2Einbürsten + trocknen
  3. 3Bürstsaugen
EIGENES FACHKAPITEL
Trockenpulver- und Granulatreinigung: feuchtearm reinigen und vollständig austragen

Das Einzelkapitel erklärt leicht feuchtes Reinigungsgranulat, gegenläufige Walzen und weitere freigegebene Bürstensysteme, die klare Grenze zur Verkapselung sowie den vollständigen Weg bis zum letzten ausgesaugten Teilchen.

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05.8MASCHINELL · GERINGE FEUCHTE · TROCKENRÜCKSTAND · ABSAUGEN

Textile Verkapselungsreinigung

DEFINITION

Bei der Verkapselungsreinigung wird ein dafür vorgesehenes Reinigungsprodukt sparsam aufgebracht und mechanisch im Flor verteilt. Beim Trocknen soll der gelöste oberflächennahe Schmutz in einem nicht klebrigen Rückstand gebunden werden, der anschließend im normalen beziehungsweise festgelegten Saugrhythmus entfernt wird.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Professioneller Drucksprüher, gegenläufige Walzenbürstmaschine und Bürstsauger für die drei Arbeitsschritte der textilen Verkapselungsreinigung
  1. 1Sparsam verteilen
  2. 2Trocknen lassen
  3. 3Rückstand absaugen
EIGENES FACHKAPITEL
Textile Verkapselungsreinigung: flüssig auftragen, trocken absaugen

Das Einzelkapitel erklärt Verkapselungschemie, Drucksprüher, gegenläufige Walzen und weitere freigegebene Maschinen, die Trocknung sowie den vollständigen Bürstsaugweg bis zum kontrollierten Endergebnis.

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06

FACHKAPITEL

Glas-, Druck- & Spezialverfahren

4 Verfahren. Einwascher, Abzieher, Dampf, Wasserstrahl und Schaum wirken grundverschieden. Material, Fugen, Beschichtungen, Umgebung und sichere Rückgewinnung setzen die Grenzen.

06.1MANUELL · GLAS · SCHMUTZFLOTTE · GUMMILIPPE

Einwasch- und Abziehtechniken

DEFINITION

Beim Einwaschen wird die Glasfläche vollständig benetzt und der Schmutz mechanisch gelöst. Der Abzieher führt die belastete Reinigungslösung anschließend in einer geschlossenen Arbeitsbewegung von der Fläche ab – statt sie nur neu zu verteilen.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Eine Glasfläche wird vollständig eingewaschen und die Schmutzflotte anschließend kontrolliert abgezogen
  1. 1Vollständig einwaschen
  2. 2Flotte geschlossen abführen
  3. 3Kanten + Trockenbild prüfen
EIGENES FACHKAPITEL
Einwaschen und Abziehen: Glas prüfen, Schmutz lösen und Flotte sauber abführen

Das Einzelkapitel erklärt Einwascher, Fensterabzieher, Gummilippe, gerade Bahnen und Drehtechnik. Streifenbilder, beschichtete Gläser, Schabergrenzen, Arbeitsschutz und der Unterschied zwischen Schmutz und Glasschaden werden ausführlich behandelt.

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06.2MASCHINELL · TEMPERATUR · FEUCHTE · DÜSENWIRKUNG

Dampfreinigung

DEFINITION

Dampfreinigung nutzt ein heißes Wasser-Dampf-Gemisch, das über Düsen Wärme und Feuchte an die Oberfläche bringt; gelöster Schmutz wird mit sauberem Textil oder der integrierten Absaugung eines Dampfsaugers aufgenommen.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Heißer Dampf löst Schmutz, der anschließend mit einem Tuch oder Saugsystem aufgenommen wird
  1. 1Verträglichkeit
  2. 2Dampf lösen lassen
  3. 3Schmutz aufnehmen
EIGENES FACHKAPITEL
Dampfreinigung: Wärme dosieren, Schmutz lösen und Kondensat aufnehmen

Das Einzelkapitel trennt Dampfreiniger und Dampfsauger, erklärt Düse, Abstand, Arbeitsgeschwindigkeit und Schmutzaustrag sowie Materialgrenzen, Verbrühungsschutz und die enge Grenze zur thermischen Desinfektion.

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06.3MASCHINELL · DRUCK + WASSERMENGE · SCHWEMMLEISTUNG

Hochdruckreinigung

DEFINITION

Hochdruckreinigung löst geeignete haftende Verschmutzung mit einem unter Druck austretenden Wasserstrahl. Arbeitsdruck, Wassermenge, Düse, Temperatur, Abstand, Winkel und Bewegung bestimmen gemeinsam die Wirkung auf der Fläche.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Ein Wasserstrahl löst Schmutz und schwemmt ihn kontrolliert zur Entwässerung
  1. 1Druck einstellen
  2. 2Schmutz lösen
  3. 3Abwasser führen
EIGENES FACHKAPITEL
Hochdruckreinigung: Strahlwirkung dosieren und Schmutzwasser sicher führen

Das Einzelkapitel erklärt Kalt- und Heißwassergeräte, Flachstrahl, Punktstrahl, Rotordüse und Flächenreiniger, das Zusammenspiel aus Arbeitsdruck, Wassermenge, Abstand, Winkel und Tempo sowie Materialgrenzen, Strahlverletzungen und Abwasserführung.

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06.4MASCHINELL · SICHTBARER SCHAUM · VERLÄNGERTE KONTAKTZEIT

Niederdruck- / Schaumreinigung

DEFINITION

Bei der Niederdruck- und Schaumreinigung wird eine dafür vorgesehene Gebrauchslösung mit Wasser und Luft zu haftendem Schaum aufbereitet oder als Flüssigkeit bei geringerem Arbeitsdruck verteilt. Der Reiniger wirkt kontrolliert ein und wird anschließend mit gelöstem Schmutz vollständig über den freigegebenen Wasserweg entfernt.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Haftender Schaum wirkt auf einer senkrechten Fläche ein und wird anschließend abgespült
  1. 1Aufschäumen
  2. 2Einwirken
  3. 3Vollständig spülen
EIGENES FACHKAPITEL
Niederdruck- und Schaumreinigung: gleichmäßig auftragen, wirken lassen und vollständig spülen

Das Einzelkapitel erklärt mobile Druckschaumsprüher, Schaumlanzen, zentrale Niederdruckanlagen, Schaumqualität, Dosierung, Auftragsrichtung, Einwirkzeit, Klarspülung, Hygienegrenzen und den vollständigen Schmutzwasserweg.

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07

FACHKAPITEL

Steinbearbeitung

2 Verfahren. Kristallisation und Diamantbearbeitung sind keine Universalpflege. Mineralogie, Aufbau, Ausgangszustand, Fachkunde und ein klarer Probeflächenbefund entscheiden über den Einsatz.

07.1MASCHINELL · KALKGEBUNDENER STEIN · CHEMOMECHANISCHE VERDICHTUNG

Kristallisieren

DEFINITION

Kristallisieren ist eine chemomechanische Oberflächenbehandlung kalkgebundener Natur- und Kunststeine. Ein Kristallisationsmittel reagiert unter Maschinenmechanik mit der Steinoberfläche und erzeugt Verdichtung und Glanz.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Kristallisationsmittel und Padmechanik verdichten die oberste Schicht eines kalkhaltigen Steins
  1. 1Stein bestimmen
  2. 2Reagieren + polieren
  3. 3Verdichtung prüfen

ABLAUFPRINZIP

  1. 01

    Stein, Finish, Vorschäden und angrenzende Bauteile bestimmen; Fläche porentief reinigen, rückstandsfrei nacharbeiten und trocknen.

  2. 02

    Kristallisationsmittel in kleinen Feldern nach Produktvorgabe dosieren und sofort mit freigegebenem Spezialpad oder INOX-/Stahlwollpad gleichmäßig einarbeiten.

  3. 03

    Reaktions- und Schmutzreste systemgerecht vollständig entfernen, trocken nachpolieren und Glanz, Rückstände sowie Rutschrisiko kontrollieren.

ERWARTETES ERGEBNIS

Woran erkennt man: fertig?

Die oberste Mikrozone ist innerhalb des freigegebenen Systems chemomechanisch verändert und gleichmäßig glänzend; Widerstandsfähigkeit und Pflegeeigenschaften können sich verbessern.

GRENZEN & FEHLERQUELLEN

Wo das Verfahren kippt.

Säureempfindliche Umgebung, Fugen, Metalle und Glas schützen. Stahlwolle ist kein Universalwerkzeug: Pad, Drehzahl, Menge und Bearbeitungsfenster bestimmt das Produktsystem. Granit und viele silikatische Steine reagieren nicht wie kalkhaltige Steine; Fachverfahren und PSA erforderlich.

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07.2MASCHINELL · KORNSTUFEN · MATERIALABTRAG · POLITUR

Diamantschleifen und -polieren

DEFINITION

Diamantschleifen ist die stufenweise, irreversible Bearbeitung einer geeigneten mineralischen Oberfläche mit diamantbestückten Werkzeugen. Grobe Stufen formen oder egalisieren, feinere Stufen ersetzen das vorherige Schleifbild bis zum gewünschten matten, seidenmatten oder polierten Ergebnis.

REALITÄTSNAHE DARSTELLUNGWERKZEUG + OBERFLÄCHE
Diamantwerkzeuge bearbeiten Stein nacheinander von grober zu feiner Körnung
  1. 1Grob egalisieren
  2. 2Feiner schleifen
  3. 3Polieren
EIGENES FACHKAPITEL
Diamantschleifen und -polieren: kontrolliert abtragen und jede Stufe vollständig prüfen

Das Einzelkapitel erklärt Diamantpflege, Honen, Polieren und Planschliff, unterscheidet Maschinen sowie Metall-, Übergangs- und Kunstharzwerkzeuge und zeigt Randfolge, Nass- und Trockenschliff, Fehlerbilder, Quarzstaubschutz und den vollständigen Arbeitsablauf.

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FACHLICHER ABGLEICH

Grundlage, nicht Bauchgefühl.

Die Verfahrensdefinitionen wurden mit Regelwerken, Branchenbeschreibungen und offiziellen Anwendungshinweisen abgeglichen. Objektvorgaben, Herstelleranleitungen und Materialfreigaben bleiben im Einzelfall verbindlich.

01Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-HandwerksBegriffe der Gebäude-Innenreinigung ↗02Robert Koch-Institut · KRINKOFlächenhygiene und -desinfektion ↗03Kärcher ProfessionalGrundreinigung textiler Beläge ↗04Kärcher ProfessionalNaturstein reinigen und pflegen ↗05TASKIEinscheiben- und Poliertechnik ↗06TASKIRobotische Reinigungstechnik ↗07BG BAUGefahrstoffe in der Gebäudereinigung ↗08DGUV Regel 101-605Branche Gebäudereinigung ↗09EttoreAnwendungshinweise für Fensterabzieher ↗

DIE LOGISCHE KETTE

Verstehen, auswählen, richtig ausführen.

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